ILLINGEN – Markt- und Erholungsgemeinde im Herzen des Saarlandes

Illingen hat 6 Ortsteile und rund 19.000 Einwohner. Die Markt- und Erholungsgemeinde ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum im Illtal. Die einzelnen Orte haben eine lange Tradition. Illingen selbst wird im Jahr 2007 immerhin 1275 Jahre alt. Als Großgemeinde ist Illingen allerdings wie alle saarländischen Einheitsgemeinde nur etwas mehr als 30 Jahre alt. Sie wurde in ihrer heutigen Struktur im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 aus den bisherigen Gemeinden Illingen, Uchtelfangen, Wustweiler, Hüttigweiler und Hirzweiler (damaliges Amt Illingen) und der Gemeinde Welschbach (damals Amt Schiffweiler) gebildet.

Illingen erstreckt sich als flächenmäßig zweitgrößte Kommune des Landkreises Neunkirchen über ein Gemeindegebiet von rund 36,5 qkm. Auch von der Wirtschaftskraft her belegt sie hinter Neunkirchen den 2. Platz auf Kreisebene.

Die Gemeinde Illingen pflegt internationale Partnerschaften mit Tuchow (Polen), Bad Bük (Ungarn), Verzy, Civray, Walschbronn, Woustviller (Frankreich), eine unterstützende Patenschaft mit Toviklin in Benin und offizielle Städte-Freundschaften mit Kerpen (Hillesheim/Eifel) und Schwerborn (Erfurt/Thüringen). Die Gemeinde Illingen ist EMAS-zertifiziert (EU-Ökoprädikat) und hat mit Erfolg an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen (Kinder- und familienfreundliche Gemeinde, Entente florale, Stadtgestalt und Denkmalschutz).



ILLIPSE – das Kulturforum in Illingen

Mitten im Herzen Illingens steht - zentral und doch naturnah - der Neubau des Kulturforums Illingen. Landschaftlich ist die Illipse reizvoll eingebettet in den Burgpark mit dem idyllischen Wasserlauf der Ill.

Der architektonisch außergewöhnliche Bau, der im Oktober 2001 eröffnet wurde, überzeugt durch seine elliptische Form. Klare Architektur und edle Materialien sind Markenzeichen, die einen Gang durch die Illipse zum ästhetischen Vergnügen werden lassen.

Durch das lichtdurchflutete, mit einem ovalen Oberlicht versehene Treppenhaus kommt der Besucher in das großzügige Foyer mit einladender Theke. Besucher loben das Flair des Saales, der sich für Musik- und Theaterveranstaltungen ebenso eignet, wie für Firmenfeiern und Kongresse, für alle, die das Besondere lieben.

Bis zu 500 Besucher finden hier Platz, weitere 100 Personen auf der Empore. Die Bühne mit 5 Zügen, Leinwand und ausfahrbaren Treppenstufen bietet beste Vorraussetzungen für Veranstaltungen aller Art. Für kleinere Gruppen, Seminare etc. empfiehlt sich der Blaue Salon im Obergeschoss als Tagungsraum.

Zu den Besonderheiten gehört die landesweit einmalige Lyrikwand mit Gedichten saarländischer auf transparenter Glasfläche.

 

Informationen:
Kulturamt Illingen in der Illipse
Burgweg 2
66557 Illingen
Telefon: 06825/ 406 170
Fax: 06825/ 406 17-16
E-Mail: kulturamt@illingen.de
Internet: www.illipse.de

Pfarrkirche St. Stephan

Schon von weitem ist sie sichtbar. Die katholische Pfarrkirche St. Stephan im Herzen von Illingen. Das ist kein Wunder, denn der für diese Region unübliche Zwiebelturm hat die beachtliche Höhe von 47 Metern.

893 wird die Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zwei römische Reliefs lassen jedoch vermuten, dass der Ursprung der Kirche weiter zurück liegt. Die heutige Form des Gebäudes besteht seit 1791.

Das Besondere an dieser einschiffigen Barockhalle ist die Verschmelzung verschiedener Epochen. Das älteste Kunstwerk ist ein altrömischer Grabstein an der Südostecke des Turms. Außerdem gibt es barocke Beichtstühle, gotische Spitzbogenfenster an der Süd- und Ostwand, einen Taufstein aus dem 19. Jahrhundert und zeitgenössisch gestaltete Glasfenster von Gyorgy Lehoczky. Auch die Ritter von Kerpen sind vertreten. In Form des Grabsteins von Heinrich von Kerpen (Epitaph), der aus dem Vorgängerbau übernommen wurde. Besonders beeindruckend sind der Hochaltar und die Empore mit der Orgelbühne.

Ihren Namen hat die Pfarrkirche ihrem Schutzpatron zu verdanken, dem ersten Glaubenszeugen, dem Heiligen Stephanus.

Ein Schmuckstück unter den saarländischen Kommunalbauwerken.



Das Illinger Rathaus – ein Schmuckstück unter den kommunalen Bauwerken im Saarland

Das Illinger Rathaus gehört zu den Schönen im Land. Markante erkerartige Elemente, Balkone, Fachwerk, Jugendstil-Ornamente und der Kontrast zwischen Sandstein und verputztem Obergeschoss prägen ein repräsentatives Gebäude, das seine Entstehungszeit Ende des 19. Jahrhunderts nicht verleugnen kann. Es waren vor allem zwei Baumeister, die hier Akzente gesetzt haben: die Kreisbaumeister Ludwig Israel 1876/77 und Otto Eberbach 1912.

Sehenswert ist der repräsentative Rathaussaal mit den Wappen der sechs Ortsteile.
Ältester Teil des Rathauses ist der linke Gebäudeteil, von Kreisbaumeister Ludwig Israel (1876), der vor allem durch das Portal mit dem preußischen Adler geprägt ist. Baumeister Otto Eberbach fügte dem strengen wilhelminischen Altbau fügte 1912 einen Anbau hinzu, der stärker auf Ornamente und Verzierungen setzte und mit Fachwerk angereichert wurde.

2001 ließ Bürgermeister Armin König die historische Bemalung des Sitzungssaales wieder freilegen. Historisierende Elemente und rustikale Einbauten, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hinzugekommen waren und den Blick auf das Wesentliche verstellten, mussten weichen. Auch in den Fluren wurden alte Farbkombinationen neu entdeckt.

Legendären Ruf genießt der Weinkeller, wo edle Tropfen aus dem Elsass und von der saarländischen Obermosel lagern. Er wird vor allem für schwierige Vertragsverhandlungen genutzt.



Bergkapelle – Stille über den Dächern der Gemeinde

Die Illinger Bergkapelle "Zu den Sieben Schmerzen Mariens" mit der Pietà von Matthias Weiser zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region. Tausende Menschen pilgern jedes Jahr zu dieser Wallfahrtsstätte auf der Anhöhe zwischen Illingen und Steinertshaus. Bekannt geworden sind die jährliche Männerwallfahrt an Christi Himmelfahrt und die Wallfahrt der Sinti (1955 als Zigeunerwallfahrt von Pastor Arnold Fortuin gegründet) aus Südwestdeutschland und den Benelux-Staaten am ersten Oktoberwochenende.

Die jetzige Bergkapelle ist 1901 von Wilhelm Hector im neugotischen Stil errichtet worden. Es bereits die vierte Wallfahrtskapelle, die auf diesem Boden steht. Die Urkapelle wurde vermutlich im 16. Jahrhundert unter der Regentschaft des Ritters Heinrich von Kerpen (1541-1557) gebaut, vermutlich um 1555. Dafür spricht auch ein Gedenkstein (Epitaph) in der Kapelle. Besonderer Anziehungspunkt ist die ausdrucksvolle Weyser-Pietà mit Mittelpunkt des Altarraums, die seit 1797 nachweisbar ist. Pilger suchen hier vor allem Trost bei Krankheiten und in persönlichen Notlagen. Viele Votivtafeln vor dem Haupteingang und ein Sandsteinkreuz geben Zeugnis dankbarer Wallfahrer (Maria hat geholfen). 1716 soll es zu einer Wunderheilung bei einem Mann aus Schiffweiler gekommen sein. Hilfe bei Augenkrankheiten versprach man sich vom Wasser des Liebfrauenbrunnens, der 1799 erstmals erwähnt wurde. Der Name zu den Sieben Schmerzen Mariens ist seit 1680 nachweisbar. Dazu gehören auch die Sieben Fußfälle auf dem Pilgerweg zur Kapelle zu sehen, sieben Sandsteinstelen am Straßenrand mit farbigen Basreliefs.

 

Kontaktadresse und Informationen
Bergkapelle, Kapellenstraße
66557 Illingen
Öffnungszeiten:
Täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Gottesdienste:
Am 1. Sonntag im Monat um 18.00 Uhr
Pfarramt Illingen
Telefon: 06825 - 26 90



Statio Dominus Mundi

Auf einer Anhöhe am Ende der Waldstraße  gibt es einen Punkt, der zwischen Himmel und Erde vermittelt. Ein schmaler Weg führt auf ihn zu, direkt in die Statio hinein, in die kleine Kapelle, die das Ehepaar Ursula und Edmund Meiser nach den Plänen des Architekten Alexander Freiherr von Branca bauen ließ.

In der Kapelle befindet sich eine saarlandweit einmalige Sammlung mittelalterlicher Meister mit religiösen Themen, darunter auch ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren.

Zu finden ist die Statio in der Waldstraße in Illingen-Wustweiler.

 

Informationen:
Familie Edmund Meiser Telefon: 06825/3101

Öffnungszeiten:
Mittwoch und Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr

 

Freibad Sonnenborn in Uchtelfangen

Sonne tanken und erfrischen in Uchtelfangen.

 

Eintrittspreise und Öffnungszeiten
Kinder - Jugendliche: 1.50 Euro
Erwachsene: 2.50 Euro

Öffnungszeiten
Montag - Sonntag: 9.00-19.00 Uhr
In den Ferien vom 17. Juli 2006 bis zum 26. August 2006
Montag - Sonntag: 9.00-20.00 Uhr



Hallenbad – Spaß für Jung und Alt

Illinger Hallenbad


Die Öffnungszeiten
Montag
15:00 bis 17:00 Uhr Frauenschwimmen
17:00 bis 22:30 Uhr Vereinsschwimmen
Dienstag (Warmbadetag, 32 Grad)
7:00 bis 9:00 Uhr und 14:00 bis 22:00 Uhr Familienbad
Mittwoch
14:30 bis 21:00 Uhr Familienbad
Donnerstag
7:00 bis 9:00 Uhr und 14:00 bis 20:30 Uhr Familienbad
20:30 bis 21:30 Uhr Vereinsschwimmen
Freitag
14:00 bis 17:00 Uhr Schwimmkurse
17:00 bis 22:30 Uhr Vereinsschwimmen
Samstag
9:00 bis 13:00 Uhr Aquajogging und Babyschwimmkurse
13:00 bis 18:00 Uhr Familienbad
Sonntag

8:00 bis 12:00 Uhr Familienbad

 

Auskünfte
Telefon Kasse Hallenbad: 06825/410576